“It’s Friday I’m in Laden”

Die Freitags-Abend-Öffnungszeit des Infoladen Bremen

 

 

22. März:

Ab 16 Uhr: BA goes Infoladen. Klönschnack, Infos, Lesen und Café

Ab 19 Uhr: das a-kino zeigt um 20 Uhr (Einlass 19 Uhr) einen Spielfilm über den heute fast vergessenen deutschen Revolutionär
Max Hoelz
Max Hoelz (1889–1933) war ein sächsischer Rätekommunist, der die existenzielle Not nach dem Ersten Weltkriegs ansah als Anlass zu persönlichem Eingreifen in die Verhältnisse. In den, von ihm 1919
mitbegründeten, lokalen Rätestrukturen trieb Hoelz die Selbstorganisierung von Kriegswitwen, Erwerbslosen und Arbeiter*innen voran. Besonders durch zahlreiche spektakuläre Umverteilungsaktionen verhalf er der revolutionären Gerechtigkeit im Vogtland zur Geltung — mit teils trickreichen, teils gewaltsamen Enteignungen von Adel, Kapital und Bürgertum. Unter seiner Führung bewaffnete Arbeitergruppen befreiten Gefangene und stellten kurzzeitig die Macht im Vogtland, lieferten sich Scharmützel mit Reichswehr und Polizei.
1923 gründete und führte Hoelz die vogtländische Arbeiter-Guerilla “Rote Garde” gegen die rechten Putschversuche, die eine Folge des Bündnisses der rechts-autoritären SPD-Regierung Eberts mit dem faschistischen (Freikorps-)Militarismus waren. Damit war Hoelz maßgeblich am sog. Mitteldeutschen Aufstand beteiligt. Seine daraufhin erfolgte lebenslängliche Verurteilung bewirkte neben einer breiten Solikampagne die Gründung der “Roten Hilfe”.
Durch seine Aktionsform der Direkten Aktion geriet Hoelz in Widerspruch zu seiner Partei, der KPD, und wurde aus dieser mehrere Jahre lang ausgestossen. Er ging ins sowjetische Exil, geriet abermals in Konflikt mit der Partei-Elite und wurde von Stalins Mördern umgebracht und als anarchistischer Verschwörer bezeichnet. Noch Jahrzehnte später in der DDR sollte Max Hoelz mit der Bezeichnung “Anarchist” diffamiert werden.
Ca. 105 Minuten
Vor- und nachher Getränke und Beats

 

05. April: Was ist da los in Hamburg? Infos zum aktuellen Stand der G20-Verfahren.

Der G20-Gipfel in Hamburg ist längst vorbei, Verfahren und  Repression jedoch noch lange nicht. Genoss*innen aus Hamburg berichten über den aktuellen Stand der Repression.

Anschließend: Soli-Cocktails gegen Repression!

… by Infoladen Bremen in Kooperation mit dem EA Bremen.

 

12. April: Feminismus gegen Islamismus?

Im Rahmen dieser Veranstaltung stellt sich das Bündnis “drift – feminist alliance for communism” vor und stellt seine Inhalte und Praxis zur Diskussion. “Wir haben uns als Bündnis drift – feminist alliance for communism zusammengeschlossen, um für eine radikale feministische und queere Gesellschaftskritik zu streiten. Unsere antifaschistische Kritik und Praxis fokussiert dabei die völkische Rechte und den Islamismus, die wir als zwei autoritäre und antifeministische Bewegungen verstehen. Um einen Eindruck über diese Bewegungen und unsere Ansatzpunkte dagegen zu bekommen, stellen wir unser Bündnis, die Grundzüge unserer Kritik und bisher gelaufene und vor allem geplante Aktionen vor, um mit euch darüber ins Gespräch zu kommen”

… by Basisgruppe Antifaschismus

19. April: “Short-Talking” über (queer-) feministische Themen!

“Short-Talking” über (queer-)feministisches Streiken / Austausch über „Frauen*streik“, andere (queer-)feministische Themen, Haus- und Lohnarbeit, politische Kämpfe, eigene Situation und Erfahrungen u.v.m.

Danach: Getränke und Musik

…by RIFF

26. April 16 Uhr: BA-Klönschnack

Ab 16 Uhr: BA goes Infoladen.  Klönschnack, Infos, Lesen und Café

26. April 19 Uhr: A-KINO & Libertärer Tresen

19 Uhr: Libertärer Tresen – Treffpunkt mit Drinks, Beats, Politics (weiter bis Open End nach dem A-KINO)

20 Uhr: In der Reihe 1918/19: Der Kampf des Dichters Ernst Toller in der Bayerischen Räte-Revolution. Nach einem Theaterstück inszenierte, engagierte TV-Produktion zur Zeit der ’68er.(ca. 85 Minuten)